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Mittelspannung WÜ

Häufige Fragen zur Mittelspannungsanlagen Prüfung in Würzburg

1. Wie oft muss eine Mittelspannungsanlage geprüft werden?

Die BetrSichV legt die maximale Prüffrist für ortsfeste elektrische Anlagen mit besonderen Gefährdungen auf vier Jahre fest. Die VDE 0105-100 empfiehlt ebenfalls einen vierjährigen Turnus. Je nach Gefährdungsbeurteilung kann der Arbeitgeber kürzere Fristen festlegen. Schutzrelais sollten nach VDE-Norm und Herstellervorgabe alle zwei bis vier Jahre geprüft werden. Isolierölanalysen bei Transformatoren sind jährlich empfehlenswert – bei älteren Trafos auch halbjährlich.

2. Ist die Prüfung gesetzlich vorgeschrieben?

Ja, mehrfach: Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) fordert die wiederkehrende Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen. Die DGUV Vorschrift 3 verlangt die Prüfung elektrischer Betriebsmittel. Zusätzlich können die Bauordnung Bayern und kommunale Auflagen in Würzburg Prüfpflichten begründen. Verstöße können mit Bußgeldern belegt werden – bei Personenschäden drohen strafrechtliche Konsequenzen für den Betreiber und die verantwortliche Elektrofachkraft.

3. Wer darf eine MS-Anlage prüfen?

Die Prüfung darf nur eine befähigte Person (nach BetrSichV §2 Abs. 6) oder eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) durchführen. Die befähigte Person muss eine elektrotechnische Berufsausbildung, praktische Erfahrung an MS-Anlagen und zeitnahe berufliche Tätigkeit in diesem Bereich nachweisen. Wir vermitteln ausschließlich an Fachbetriebe, deren Prüfer diese Qualifikationen vorweisen können.

4. Wie läuft eine typische MS-Prüfung ab?

Tag 1: Freischaltung nach den fünf Sicherheitsregeln, Sichtprüfung aller Schaltfelder und des Transformators, Isolations- und Erdungsmessung. Tag 2: Schutzrelais-Prüfung (Sekundär- und Primärprüfung), Funktionsprüfung aller Schaltgeräte, Ölprobe bei Trafos, Teilentladungsmessung an Kabeln. Tag 3: Wiedereinschaltung, Spannungsmessung, Schutzfreigabe, Prüfdokumentation. Dauer: je nach Anlagengröße 1–3 Arbeitstage.

5. Was kostet eine MS-Anlagen-Prüfung in Würzburg?

Die Kosten variieren stark nach Anlagenumfang: Eine kleine Trafostation mit einem Schaltfeld und einem Trafo (10-kV-Ebene) liegt je nach Schutzrelais-Anzahl im unteren vierstelligen Bereich. Große Industrie-Schaltanlagen mit 15+ Schaltfeldern, mehreren Trafos und umfangreicher Schutztechnik erreichen den oberen vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich. Die vermittelten Fachbetriebe erstellen vorab ein transparentes, unverbindliches Angebot.

6. Was passiert, wenn ich die Prüffrist versäume?

Eine versäumte Prüffrist stellt einen Verstoß gegen die BetrSichV dar. Bei einer Kontrolle durch die Gewerbeaufsicht werden Sie mit Fristsetzung zur Nachprüfung aufgefordert. Bei Unfällen infolge einer ungeprüften Anlage drohen Schadensersatzforderungen und strafrechtliche Konsequenzen. Zusätzlich kann die Berufsgenossenschaft Regress fordern und die Gebäudeversicherung die Leistung verweigern. Unternehmen in Würzburg wird dringend geraten, ein Fristenmanagement zu führen.

7. Müssen auch Notstrom-Trafostationen geprüft werden?

Ja, uneingeschränkt. Notstromversorgungen in Krankenhäusern, Rechenzentren und Industriebetrieben in Würzburg sind genauso prüfpflichtig wie die Hauptversorgung. Da sie selten unter Volllast laufen, ist die regelmäßige Prüfung hier besonders wichtig – unerkannte Mängel würden erst im Notfall auffallen. Die BetrSichV macht hier keine Ausnahme.

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Wichtiger Hinweis: Fernando Herrero Ruiz, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung Smithbros Productions, führt selbst keine Prüfungen an Mittelspannungsanlagen durch. Kein Fachbetrieb und kein Sachkundiger. Die Prüfung erfolgt ausschließlich durch die jeweils beauftragten Fachbetriebe oder Sachkundigen. Der Vertrag über die Leistung kommt direkt zwischen dem anfragenden Unternehmen und dem beauftragten Fachbetrieb oder Sachkundigen zustande.